Zur Vorfreude: Bald gibt es zu allen neuen Stücken auch wieder Fotos und Trailer! |
Frühlings Erwachen! Nuran David Calis nach Frank Wedekind Schule und Eltern bestimmen den Alltag der sechs Jugendlichen Melchior, Wendla, Moritz, Martha, Ilse und Hans. Nur im Freibad, am Wochenende können sie ihrem Alltag entfliehen, ihren eigenen Rhythmus leben und sich den Geheimnissen ihrer erwachenden Sexualität stellen. Dabei wird die 14-jährige Wendla von Melchior schwanger. Moritz kann dem Druck, der auf ihm lastet, nicht mehr standhalten und bringt sich um. Der Sommer endet, und damit auch die anfängliche Unbeschwertheit am Beginn des Erwachsenwerdens. Nuran David Calis hat eine Neufassung der Wedekindschen „Kindertragödie“ geschrieben, die sich an der Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher - an ihren Idealen und Nöten, Sehnsüchten und Wünschen, ihrer Sprache und Musik - orientiert
Titus Jan Sobrie Titus sagt, er heißt Titus nach dem römischen Feldherren Titus Andronicus. In Wahrheit heißt Titus Titus, weil sein Vater Fleischhauer war und sein Lieblingsschwein Titus hieß. Titus, das Schwein, konnte 26 verschiedene Grunzlaute machen, von freudig bis traurig. Titus, der Junge, kann gar nichts so richtig. Sein Vater vergisst ihn ständig und mit der Liebe will es auch nicht so recht klappen. Also will sich Titus vom Dach der Schule stürzen. Denn es macht doch eh alles keinen Sinn mehr. Oder? Jan Sobrie erzählt in seinem Stück, das 2008 für den deutschen Jugendtheaterpreis nominiert war, unverkitscht, sensibel, schräg und fern von Klischees über die Sorgen, Ängste, Nöte und Freuden eines Jungen in der Pubertät. Titus ist eine mobile Produktion, die speziell für den ungewöhnlichen Theaterraum Klassenzimmer geeignet ist. Für Buchungen wenden Sie sich an das u\hof: Büro, uhof@landestheater-linz.at oder 0800 218 000-8.
Schmiere stehn Jörg Menke-Peitzmeyr Die 11-jährige Nina ist Maskottchen der Blind-Crime-Bande, einer Jugendlichenclique, die mit ihren Raubzügen und Überfällen auf Tankstellen und Warenlager die Stadt in Atem hält. Nina steht Schmiere, passt auf, dass der coole Tom, ihre Schwester Jessica und die anderen nicht von der Polizei überrascht werden. Alles scheint großartig und aufregend, bis sich Nina und ihrer Schwester entscheiden müssen – für eine Seite. Doch so einfach entlassen die Blind-Crimes keinen aus ihren Reihen. Jugendkriminalität ist, wenn man die Tageszeitungen aufschlägt, ein täglich aktuelles Thema. Jörg Menke-Peitzmeyer hat ein aufwühlendes Stück über vier Jugendliche geschrieben, die sich aus unterschiedlichen Motiven einer jungkriminellen Gruppe angeschlossen haben.
Ente, Tod und Tulpe Nora Dirisamer nach dem Bilderbuch von Wolf Erlbruch Ente spürt es schon eine ganze Weile. Jemand beobachtet sie, ist in ihrer Nähe. Schließlich steht er leibhaftig vor ihr: der Tod. Als sie ihm ins Auge blickt, ist sie zuerst zutiefst erschrocken. Doch Ente ist noch nicht bereit für den Tod. Sie will ihm noch so viel zeigen! Gemeinsam verbringen sie einen Sommer lang ihre Zeit zusammen, schwimmen im See, sitzen auf einem Baum oder im Gras, erzählen und schweigen und wärmen einander, wenn ihnen kalt ist. Und in dieser Zeit erfährt Tod so einiges, was selbst er noch nicht wusste. Doch der Herbst kommt, und mit ihm wird es Zeit für Ente, Abschied zu nehmen.
Die Insel Holger Schober nach dem Bilderbuch von Armin Greder Eines Morgens finden Inselbewohner am Strand einen Menschen. Meeresströmung und Schicksal haben sein Floß dorthin geführt. Die Ablehnung der Inselbewohner dem Fremden gegenüber ist groß. Einzig der Fischer plädiert an ihre Menschlichkeit und kann sie überzeugen, den Fremden aufzunehmen und ihm Nahrung und Kleidung zu geben. Doch die Angst in den Inselbewohnern bleibt. Was will der Fremde ausgerechnet bei ihnen? Obwohl er in einem Ziegenstall eingesperrt lebt, spukt der Fremde auch bald in den Träumen, ja im ganzen Denken der Menschen herum, bis die Meute sich schließlich zusammenrottet und sich die Ereignisse überstürzen. „Eine alltägliche Geschichte“ nennt Armin Greder sein Bilderbuch und zeigt dabei die Unfähigkeit der kleinen als auch der erwachsenen Menschen, Fremdes zuzulassen. Eine ferne, fiktive Insel, und doch irgendwie eine Geschichte, die irgendwie vor unseren Haustüren spielt.
Werther Johann Wolfgang von Goethe Werther ist jung und möchte raus – ausgerechnet in einem Dorf bleibt er hängen, genießt die Natur, zeichnet viel und findet schnell Kontakt. So lernt er eines Tages Lotte kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Dass Lotte verlobt ist, hält ihn nicht davon ab, sie trotzdem ständig zu besuchen. Als Lottes Verlobter Albert jedoch eines Tages von seiner Reise zurückkehrt, ändert sich allmählich ihr Verhältnis – Lotte bittet um mehr Abstand und Werther versucht, ihrem Wunsch nachzukommen. Sein psychischer Zustand verschlechtert sich daraufhin allerdings schlagartig, und er verfällt immer öfter in depressive Stimmungen. Werther hält die Situation seiner unerfüllten Liebe einfach nicht mehr aus und vielleicht auch, um Lottes Ehre und deren Ehe nicht weiter zu gefährden, schießt er sich eines Tages eine Kugel in den Kopf
Linie 1 Volker Ludwig (Text) und Birger Heymann (Musik) Ein junges Mädchen aus der Provinz, von Zuhause ausgerissen, landet am Berliner Bahnhof Zoo, Sie ist auf der Suche nach ihrem „Märchenprinzen“ Johnnie, einem Berliner Rockmusiker. In der Bahnhofshalle trifft sie auf die Überreste der Nacht, Penner, Spinner, eine alkoholisierte Nachtschwärmerin, nur nicht auf Johnnie. So macht sie sich auf den Weg nach Kreuzberg mit der U-Bahn-Linie 1 und gerät in einen Strudel von Begegnungen mit Typen der anderen Art... Eine Show, ein Drama, ein Musical über Leben und Überleben in der Großstadt, über Hoffnung und Anpassung, Mut und Selbstbetrug, zum Lachen und Weinen, zum Träumen - und zum Nachdenken über sich selbst.
hitler.jugend. Kristo Šagor Über kaum eine Person der Weltgeschichte ist wohl so viel geschrieben und gesagt worden wie über Adolf Hitler. Unzählige Bücher, Filme, Artikel und sogar ein Musical beschäftigen sich mit ihm. Aber selten wurde davon erzählt, woher dieser Mann kam. In Linz wuchs er auf, hier ging er zur Schule und zum ersten Mal ins Theater. Richard Wagners Opern hinterließen dabei einen starken Eindruck in ihm. In Kooperation mit SCHÄXPIR machen wir uns auf die Spurensuche. Ein Thema, das gerade in Zeiten des europaweiten Rechtsrucks niemanden kalt lassen sollte.
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Premiere 02. Oktober 2010
Empfohlen für alle ab 13 Jahren
in den Kammerspielen
Eine Koproduktion von u\hof: und Schauspiel
Österreichische Erstaufführung
Premiere 21. Oktober 2010
Empfohlen für alle ab 12 Jahren
u\hof: mobil in den Schulen von LInz und Umgebung
Österreichische Erstaufführung
Uraufführung Premiere 29. Oktober 2010
Empfohlen für alle ab 10 Jahren
Schauspiel im u\hof:
Premiere 17. Dezember 2010
Empfohlen für alle ab 6 Jahren
Schauspiel im u\hof:
Premiere 17. Februar 2011
Empfohlen für alle ab 8 Jahren
Schauspiel im u\hof:
Premiere 08. April 2011
Empfohlen für alle ab 14 Jahren
Schauspiel u\hof: im Eisenhand
Premiere 25. April 2011
Empfohlen für alle ab 12 Jahren
FREISPIEL. Theater mit Jugendlichen und Erwachsenen in den Kammerspielen
Uraufführungs-Premiere 23. Juni 2011
Empfohlen für alle ab 13 Jahren
Schauspiel u\hof: in den Kammerspielen
Festivalproduktion Schäxpir 2011 |